Speisekarte

Seite 1 unsere Philosophie

Seite 2 Aperitif

Seite 3 Vorspeisen, Salate und Suppen

Seite 4 weitere Vorspeisen und Hauptgänge Klassiker

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Seite 6 Fischgerichte und Tagesmenue

Seite 7 Dessert und Käse

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Mittagskarte wöchentlich wechselnd

 

 

Die französische Küche gilt in vielen Ländern als die kulturell entwickeltste Art der Speisenzubereitung. Die gehobene nationale Küche, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Frankreich etabliert wurde, wird als Haute Cuisine bezeichnet. Begründet wurde sie von einflussreichen Köchen wie Marie-Antoine Carême und Auguste Escoffier sowie dem Gastrosoph und Autor Brillat-Savarin mit seinem Werk La Physiologie du Gout. Allerdings war die französische Küche auch im 17. und 18. Jahrhundert bereits bestimmend für die Küchen der Adelshäuser in Europa, da der französische Hof in dieser Zeit als kulturell führend galt. Die Einführung öffentlicher Restaurants und damit der Zugang des französischen Bürgertums zur gehobenen Kochkunst führte zur Popularisierung dieses Kochstils und damit seiner Verbreitung und Institutionalisierung. Die Restaurantköche etablierten ein bestimmtes Niveau der Zubereitung und der Speisenqualität; diese Tendenz wurde durch die Entstehung der Gastronomiekritik verstärkt. Die gehobene Restaurantküche wurde als Grande Cuisine bezeichnet.

Darüber hinaus kam es in den französischen Oberschichten zu einem Konsens im Hinblick auf den Essstil mit einer Betonung des Genusses beim Essen.

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